Die Leidenschaft zur Bewegung begann mit dem Kraftsport. Ich liebe es mich auszupowern, an meine Grenzen zu gehen und Fortschritte zu sehen. Bevor ich mit Yoga in Berührung kam, war mein einziger Ausgleich zum stressigen Alltag und der einzige Weg zur körperlichen Entspannung, dachte ich …
Meine Reise zum Yoga begann damals ca. 2017 auf Youtube mit Mady Morrison, wo ich meine Liebe für Yoga, vor allem zu Vinyasa-Yoga entdeckte.
Der dynamisch, fliessende und kraftvolle Yoga Stil in Verbindung mit dem Atem gibt mir das Gefühl, mit mir in Einklang zukommen. Es ist herausfordernd und gleichzeitig entspannend. Ähnlich wie ich es aus dem Kraftsport kenne.
Doch auch wenn Kraftsport sehr wichtig für unseren Körper ist, ist es umso wichtiger diesen bestmöglich zu unterstützen. Und genau hier kommt die Yogatherapie ins Spiel.
Es ist schwer einem Menschen zu erklären was Yoga mit einem macht, wenn dieser bisher selbst noch keine Berührungspunkte mit Yoga hatte.
Wie so viele Menschen, habe auch ich sehr früh Erfahrungen gemacht mit: Ablehnung, Verlustangst, Selbstzweifeln. Ich weiß wie es sich anfühlt wenn man glaubt:
Vielleicht fragst du dich, wie Yoga hier jetzt helfen kann? Lass es mich dir an meinem Beispiel erklären:
Aufgrund meiner Erfahrungen aus der Vergangenheit, war es für mich unfassbar schwer vor anderen Menschen zu reden, oder einen Vortrag zu halten. Doch als ich damals in meiner Abschlussprüfung der Yoga-Ausbildung zum ersten Mal vor anderen unterrichtet habe, gab es keine Angst. Keine Angst etwas falsch zu machen, doof auszusehen oder mich lächerlich zu machen.
Und warum?
Weil Yoga verbindet. Sobald du auf deine Matte gehst, bist du in Verbindung mit dir. Alles was zählt bist du. Es gibt kein Vergleichen, Zweifeln oder Imponieren. Yoga schenkt dir einen Raum, in dem du nicht perfekt sein musst – sondern einfach Mensch sein darfst, so wie du bist!
Und nach genau so einem Raum habe ich mich lange gesehnt und ich bin dankbar diesen durch Yoga gefunden zu haben.
Und falls du jetzt denkst: „Achso, ich muss nur auf meine Matte hüpfen und alles ist wieder gut?!“ – nein, so einfach ist es dann doch nicht 😉
Aber für dich selbst da zu sein, die guten sowie die schlechte Seiten anzunehmen, ist das was dich wachsen lässt, auch wenn es sich manchmal herausfordernd anfühlt.
Wenn alles um dich herum zu laut, zu schnell oder zu viel wird – genau dann, möchte ich dir einen Ort schenken, an dem du Ruhe findest. Einen Ort, an dem du ganz du selbst sein darfst, ohne Perfektion, Erwartungen oder Druck.
Einen Ort, der nur dir gehört – für eine Verbindung mit dir selbst.
Für mich ist Yoga viel mehr als nur körperliche Anstrengung oder extravagante Verrenkungen.
Yoga ist ein Ort der Verbundenheit mit mir selbst, meinem Körper und meinen Gedanken. Auf meine Yogamatte zu gehen, ist wie nach Hause zu kommen – an einen Ort voller Liebe, Respekt, Reflexion und Demut.
Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg – so habe auch ich meine Reise als Yogalehrerin mit viel Herz und Hingabe begonnen. Für mich ist Yoga so viel mehr als nur eine Praxis auf der Matte. Es ist ein fortlaufender Prozess des Lernens, Wachsens und Erfahrens. Eine Einladung, immer wieder innezuhalten, bewusst zu atmen und mit jedem Moment ein Stück näher bei sich selbst anzukommen.
Es geht nicht darum perfekt zu sein, bestimmte Ziele zu erreichen oder Leistung zu erbringen. Vielmehr geht es darum, dich selbst in deiner Ganzheit anzunehmen, dich selbst zu spüren – ehrlich, achtsam und ohne Druck.
Yoga ist eine Reise, die nicht nur den Körper bewegt, sondern auch Herz und Geist berührt. Auf dieser Reise, die weit über die Matte hinausgeht, möchte ich dich ermutigen, jeden Schritt achtsam und mit Liebe zu gehen.
Lass uns gemeinsam entdecken, wie Yoga dich nicht nur auf der Matte, sondern auch im Alltag stärken, erden und begleiten kann.